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Bilanz und Entwicklungsperspektiven geschäftsorientierter, unmotorisierter Fortbewegungspraktiken in Stadtzentren und Fußgängerzonen

ETUDE

 

Das wissenschaftliche Ziel der vorgeschlagenen Studie besteht darin, eine Bilanz der geschäftsorientierten, unmotorisierten Fortbewegungsarten (Fußgehen, Fahrrad fahren, evtl. Skaten) oder der kombinierten Modi (Fußgehen + öffentlicher Nahverkehr) in Richtung Stadtzentrum aufzustellen und deren Eintwicklungsmöglichkeiten zu bewerten, und zwar nach Kauftyp und Käuferschaft. Praktisch gesehen, besteht ein weiteres Ziel darin, eine Reihe Vorschläge vorzustellen, die sich aus Erfahrungen mit innovativen geschäftlichen Konzepten aus Frankreich und Nachbarländern (Italien, Niederlande) ergeben und die die unmotorisierte Anreise in das Stadtzentrum fördern.

Année d'élaboration :

2003

Méthodologie

 

Diese Arbeit basiert vor allem auf Umfragen, die in mehreren französischen Städten durchgeführt wurden: Montpellier, Brest, Strasbourg, Nantes, Grenoble... Befragt wurden Geschäftsleute sowie Städtebauverantwortliche und bei der Käuferschaft Personen, die unmotorisierte Verkehrsmittel nutzten (Fahrräder und Rollerskates).

Résultats

 

Im Allgemeinen vermuten Geschäftsleute, dass Fußgänger zuvor Auto gefahren sind, nur nachrangig werden öffentliche Verkehrsmittel genannt. Fahrrad und Rollerskates werden anekdotisch erwähnt. Dennoch stellen sich die Entwicklungsperspektiven für den Handel im Zentrum, der nur unmotorisiert oder in Kombination mit öffentlichem Nahverkehr erreicht werden kann, laut unserer Studie sehr positiv dar. Hierfür gibt es drei Gründe: o der Handel mit kleineren Produkten, die in geringen Mengen gekauft werden, stellt keine besonderen Anforderungen an Transportmöglichkeiten. Da der Handel im Stadtzentrum sich auf Dienstleistungen, Qualitätsprodukte und seltene Produkte konzentriert, ist er für eine Erreichbarkeit per unmotorisierten Verkehrsmitteln prädisponiert, o das größte Hindernis bei der unmotorisierten Anreise zu Geschäften liegt mehrheitlich in den Schwierigkeiten des unmotorisierten Transports an sich; ein Punkt, der in die öffentliche Verantwortung fällt; o Beispiele aus dem Ausland zeigen eine stärkere Integration der unmotorisierten Fortbewegung in Handelsaktivitäten. In Italien z. B. gilt die Fortbewegung per Fahrrad als anerkannte Form von kultiviertem Verhalten und wird von den Behörden gefördert. Es ist bei der aktuellen Bewusstseinsbildung der Verantwortlichen seitens der Stadt und ihres Engagements für eine unmotorisierte oder kombinierte Anreise anzunehmen, dass die Auswirkungen auf das Verhalten nicht lange auf sich warten lassen. Die Empfehlungen basieren auf: - einer besseren Koordination zwischen öffentlichen Behörden und Geschäftsleuten, die Urbanität und kaufmännische Interesse vereint, - eine bessere Integration des städtischen Konsumenten und Bürgers: Tatsächlich hat der Kunde aus Sicht des Geschäftsbetreibenden und der Nutzer öffentlicher Straßen aus Sicht des Verkehrsverantwortlichen seinerseits viele Vorschläge. Hinter dieser Doppeleigenschaft verstecken sich weitere, viel tiefer gehende Charakteristika: Die des Bürgers und Nutzers einer Stadt, der während seiner Besorgungen einen Qualitätseindruck der durchquerten Stadt und der aufgesuchten Geschäfte gewinnt, und diesen Eindruck auf Übereinstimmung prüft und ihn nach seinen eigenen Kriterien bewertet.

Contacts

  • Nom/Titre : Alain METTON
  • Organisme : ARAUC Université de Paris 12
  • Adresse : Avenue du Général de Gaulle 94010 Créteil Cedex
  • Email : metton@univ-paris12.fr