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Club Innovations Transports des Collectivités

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Die Stadt und das Skaten : Nutzung und Verwaltung eines neuen, städtischen, unmotorisierten Fortbewegungsmodus in Frankreich und im Ausland

ETUDE

 

Ziele der Studie : - Praktiken städtischer Fortbewegung im Zusammenhang mit diesem unmotorisierten Modus identifizieren und beschreiben, - unter Angabe der Motivationen für die Wahl dieses neuen Fortbewegungsmodus und des Bilds, das die Skater von den anderen Modi haben, eine Typologie der Skater erstellen, - Eigenschaften derjenigen Orte in der Stadt feststellen, die die Entwicklung der Skatepraxis fördern, - Schwierigkeiten, die sich durch die Aufteilung der öffentlichen Straßen und die Koexistenz mit den anderen Modi ergeben, messen, - Gesetzes- und Baumaßnahmen zur Entwicklung dieses neuen Fortbewegungsmodus auf lokaler Ebene beschreiben, - das urbane Potenzial der Rollerskates und die Herausforderungen bei der Entwicklung des Skatens für die Stadt von morgen schätzen.

Année d'élaboration :

2003

Méthodologie

 

Die Methode ist dreiteilig: - eine Umfrage unter Skatern in Paris, Rennes und Annecy, - eine Umfrage unter Verantwortlichen der kommunalen und territorialen Gebietskörperschaften (in den drei genannten französischen Städten, aber auch in Berlin und Lausanne), - eine zusätzliche Umfrage unter ausgewählten Befragten (Verbandsfunktionäre, Skater...) Die fünf Umfragestädte wurden aufgrund ihres beispielhaften Charakters bei der Praxis des Skatens oder seiner politischer Behandlung ausgewählt (Paris, Annecy, Rennes, Lausanne, Berlin).

Résultats

 

Rollerskates sind ein Massenphänomen: 5 Millionen Rollerskates gibt es in Frankreich, 10 Millionen in Deutschland. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Sport- und Jugendministeriums kommt zu der Schätzung, dass es in Frankreich etwa 1,9 Millionen echte Nutzer gibt. Dies kann mit den neuen Formen der städtischen Gemeinschaft in Zusammenhang gebracht werden, die auf einem Stamm oder einer Peer-Group basieren und anlässlich festlicher Paraden in Erscheinung treten. Sieben Typen von Skatern mit jeweils verschiedenen Motivationen wurden identifiziert: zweckgebundene Skater, oberflächliche Skater, Touristen mit Rollerskates, Anfänger mit Rollerskates, Sport- und Fitnessanhänger, spezialisierte Skater und städtische Wanderer. Der Zeitgeist favorisiert die Entwicklung des Skatens (Erhöhung des Zeitanteils, der mit Freizeitaktivitäten verbracht wird, …) Es gibt jedoch weiterhin viele Hindernisse, die diese Entwicklung einschränken: Abwesenheit eines anerkannten Status der Rollerskates, Gefühl der Unsicherheit, Anforderungen an Bewegungstechnik und physische Kondition, Beschränkungen bei der Bekleidungswahl (und durch Möglichkeiten zum Umziehen). Die Hindernisse, die sich durch die heutige Technik der Rollerskates ergeben, werden sich jedoch verringern, insbesondere hinsichtlich der Überschneidung Rollerskates/Fußgänger. Die Eigenart der Rollerskates unter den unmotorisierten Fortbewegungsmethoden und ihre Schnelligkeit auf kurzen Distanzen ist besonders für kombinierte Transportmethoden günstig. Rollerskates stellen eine neue Art urbaner, alternativer, intermodaler, mehrwertiger und umweltfreundlicher Fortbewegung dar, die derzeit noch ein Nischendasein führt, jedoch ein unbestrittenes Wachstumspotenzial aufweist. Das Skaten eignet sich vor allem für junge Erwachsene, Studenten oder Berufsanfänger, deren künstlerische oder eher ungebundene Tätigkeiten keine Repräsentationsfunktion enthalten.

Contacts

  • Nom/Titre : Hugues OLLIVIER
  • Organisme : Etudes & Conseil
  • Adresse : 45, Rue Polonceau, 75018 Paris
  • Email : ollivierh@aol.com