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Fahrgemeinschaften in Frankreich und Europa -Bestandsaufnahme und Perspektiven

ETUDE

 

Es gibt in Frankreich ca. 78 Mitfahrzentralen, die für Alle zugänglich sind und zu denen ca. 430000 Mitglieder und 500000 Anzeigen gehören. Diese Mitfahrzentralen werden meistens von Vereinen betrieben, aber auch durch Generalräte der Departements und interstädtischer Vereinigungen/Organe (24%). Es gibt Mitfahrzentralenbetreiber (Greencove, Ecolutis, LaRoueVerte, etc.), die den Gemeinden und Unternehmen geeignete Standorte zur Verfügung stellen.

Zwischen 1990 und 2007 sind die verzeichneten Websites von weniger als 10 auf über 40 angestiegen, diese Entwicklung zeigt deutlich die Tragweite dieses Phänomens. Über die Hälfte der Mitfahrzentralen bieten sowohl regelmäßige Strecken an (Wohnort-Arbeitsort oder Wohnort-Schule) als auch gelegentliche Strecken (besonders für lange Strecken), aber in 32% der Fälle werden vor allem regelmäßige Strecken angeboten. Die Fahrgemeinschaften werden auf verschiedene Art gebildet, das Angebot reicht von der einfachen Anzeige der Kontaktdaten durch die Mitfahrer mit direkter Kontaktaufnahme bis zu Benachrichtigungssystem per E-Mail, die die angemeldeten Personen darüber informieren, wer Ihre Strecke mit Ihnen teilen kann. In 84% der Fälle legt eine Verfassung ein Mindestmaß an bestimmen Regeln fest, damit die Fahrgemeinschaft unter guten Bedingungen abläuft.

Was die Fahrgemeinschaften mit „begrenzter“ Nutzung angeht, d.h. Fahrgemeinschaften, die von einem Unternehmen, Gemeinde oder sonstigen Struktur für deren Mitarbeiter eingerichtet werden, insbesondere im Rahmen von PDE/PDA1, wurden bisher 69 Mitfahrzentralen verzeichnet (Liste nicht vollständig). Das Thema der dynamischen Fahrgemeinschaft, ein besonders flexibles Mitfahrsystem, wird auch angesprochen, indem einige Experimente betrachtet werden und durch das Zurverfügungstellen technischer Mittel für einen erfolgreichen Betrieb.

Année d'élaboration :

2007

Origine (géographique, historique, économique, sociale…) :

Studie des CERTU (Zentrum der Studien über Streckennetze, Transport, Städtebau und öffentliche Bauwerke)

Méthodologie

 

Diese Studie dient zur Bestandsaufnahme der Mitfahrdienste in Frankreich und im Ausland, wobei die Tragweite des Phänomens mit Hilfe von quantitativen Elementen analysiert wird, die via Internet gesammelt wurden.

Sie gibt auch weiterführende Hinweise, um diese Praktik zu fördern und die „psychologische Barriere" zu überschreiten, die eines der Haupthindernisse darstellt.

Objectifs (Impacts attendus sur le système de déplacement)

 

Die Verlängerung der Entfernungen und der Fahrtzeiten hat zu einer verstärkten, massiven Nutzung des Personenkraftwagens beigetragen, insbesondere in und um die großen Ballungsgebiete herum. Dieser Boom der Mobilität bleibt nicht ohne Konsequenzen und wir werden jeden Tag durch die Nachrichten darauf aufmerksam gemacht: Luftverschmutzung, Ozonloch oder Klimawechsel sind Themen, die immer häufiger behandelt werden.

Fahrgemeinschaften haben zahlreiche Vorteile: Es fahren weniger Fahrzeuge auf den öffentlichen Straßen, mehrere Personen fahren in einem Fahrzeug und dadurch wird zu einer Reduzierung des Treibhauseffektes beigetragen.

Contacts

  • Contact ministère : Robert CLAVEL - Certu – Tel. 0033/4 72 74 59 48 – E-Mail: robert.clavel@developpement-durable.gouv.fr

Informations complémentaires

Autres :

Covoiturage.pdf

Der vollständige Bericht ist auch auf der Website www.certu.fr verfügbar